Tarifrunde 2017

SchaLL.NRW: Demonstration vor dem Landtag in Düsseldorf
Gerechtigkeit für die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer bedeutet uneingeschränkte Gleichstellung mit den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen: Dafür haben wir von SchaLL.NRW demonstriert.

Die Tarifrunde 2017 für rund eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder – davon allein 200.000 angestellte Lehrkräfte – ist nach einmonatigen Verhandlungen und diversen Warnstreiks am 18. Februar 2017 zu Ende gegangen. Das Verhandlungsergebnis wurde von den Gewerkschaften und auch in den Medien als Erfolg kommuniziert. Insbesondere für die tarifbschäftigten Lehrer und Lehrerinnen, die sich insbesondere über eine neue Entgeltstufe 6 sollen freuen können. Aber wir geben uns mit diesem Tarifabschluss nicht zufrieden. Denn die Gerechtigkeit und die Gleichstellung zu den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen, die wir seit langem fordern, ist damit nicht erreicht. Ganz im Gegenteil. Sobald die Verhandlungsergebnisse auf die Beamten übergragen werden, öffnet sich die Lohnschere ein weiteres Mal. Und die Nettolohndiskrimierung der tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer wird wieder einmal zementiert statt beseitigt. Deshalb halten wir an unserer Forderung nach einem Gleichstellungs-Tarifvertrag fest. Unsere Ziele haben wir am 9. Februar im Rahmen einer Landespressekonferenz und einer Demonstration vor dem Landtag in Düsseldorf vorgestellt. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung und unseren Flyer. Unsere Bewertung der Ergebnisse, die in den jüngsten Tarifverhandlungen erzielt wurden, entnehmen Sie unserer Stellungnahme.

SchaLL.NRW auf der Landespressekonferenz
Im Rahmen der Landespressekonferenz am 9. Februar 2017 haben wir unsere Erwartungen an die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vorgestellt.
Teilen auf