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Clement rechtfertigte die Reform der
Zeitarbeit nach dem Prinzipdes gleichen Lohns für gleiche
Arbeit, das" in allen zivilisierten Volkswirtschaften"
gelte.
(Superminister Clement auf dem
Arbeitgebertag am 19.11.2002 nach einem Bericht der Süddeutschen
Zeitung vom 20.11.2002)
Seien Sie froh, daß sie überhaupt
Arbeit haben.
(Ministerpräsident Clement am
26.8.2002 auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD in Detmold, auf
der SchaLL-Miglieder Gleichen Lohn für gleiche Arbeit forderten)
In der Frage der Angestellten gibt es
gar kein Gerechtigkeitsproblem.Niemand ist gezwungen worden Lehrer zu
werden.
(Ralph Fleischhauer, Sprecher von
Bildungsministerin Behler am 1/2.6.2002 im Kölner Stadtanzeiger)
Das von Ihnen geschilderte Problem
(ungerechte Lehrerbesoldung) ist uns gut bekannt, jedoch wollen und
können wir ihm nicht abhelfen.
(Sylvia Löhrmann,
Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherinvon Bündnis
90 /Die Grünen im Landtag NRW in einem Schreiben an ein Mitglied
von SchaLL vom 5.3.2002)
Meine Herren, ich empfehle Ihnen , sich
mit Ihren Forderungen an der Armutsgrenze in Deutschland zu
orientieren.
(Bildungsministerin Behler am 1.5.2001
in Paderborn zu Vorstandsmitgliedern von SchaLL)
Für Euch ändert sich doch
nichts.
(Der bildungspolitische Sprecher der
SPD-Landtagsfraktion, Manfred Degen, auf die Frage, warum nur die neu
einzustellenden Kollegen mit Mangelfächern verbeamtet werden).
Ich unterschreibe nicht, weil ich für
euch was erreichen will.
(Die SPD-Kreisvorsitzende, verbeamtete
Kollegin und Bundestagskandidatin Ute Berg auf die Frage, warum sie
die Solidaritätsliste der angestellten Kollegen nicht
unterschreibt)
Ich weiß gar nicht, warum Ihr so
einen Buhei um die Sache macht.
(Der stellvertretende Ministerpräsident
des Landes NRW, Michael Vesper (GRÜNE) anlässlich eines
Gespräches des Landesvorstandes von SchaLL mit Landespolitikern
der Grünen in Düsseldorf am 20.3.2002)
Unter Berücksichtigung aller
Unterschiede (Krankenversicherung, Steuern Zusatzversorgung für
Angestellte, Versteuerung der Pensionen usw. ) kann von einer
finanziellen Benachteiligung der Berufsgruppe der Angestellten nicht
ausgegangen werden.
(Der Präsident des Landtages NRW
in einem Schreiben vom 14.3.2001 auf eine Eingabe eines
SchaLL-Mitgliedes an den Petitionsausschusses des Landtages)
Ich habe das Thema auf der
Klausurtagung des SPD-Arbeitskreises Schule angesprochen. Das Fazit
war, dass unter Berücksichtigung all dieser Aspekte keine
unmittelbare Handlungsnotwendigkeit gesehen wird, eine Anpassung
herbeizuführen.
(Ute Schäfer, Landtagsabgeordnete
der SPD in einem Schreiben an SchaLL vom 31.8.2001)
Obwohl der Beamtenstatus von den
meisten Lehrkräften angestrebt wird , kann bei einer
relativierenden Betrachtungsweise auch nicht von unterschiedlichen
Attraktivitäten gesprochen werden. Je nach auch subjektiver
Betrachtung gibt es mal in dem einen, mal in dem anderen Status
tatsächliche oder vermeintliche "Vorteile oder
Begünstigungen".
(Aus einem Antwortschreiben des
SPD-Landesvorsitzenden Schartau an SchaLL vom 6.5.2002)
Insgesamt sind die
Verdienstmöglichkeiten eines verbeamteten Lehrers gegenüber
einem Angestellten in der freien Wirtschaft gut. Um ein
vergleichbares Jahresnettoeinkommen zu erreichen, muss das
Jahresbruttoeinkommen eines Angestellten in der freien Wirtschaft
zwischen 18 und 26 Prozent höher sein als das einer verbeamteten
Lehrkraft.
(Aus der Broschüre: Lehrer werden,
Hrsg. sind die Schulministerin Behler und die Lehrerverbände in
NRW)
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