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SPD und Grüne wollen...
(RP vom 05.07.2010)
 

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Resolution der RK tarifbeschäftigter Lehrer/innen PDF Drucken E-Mail

NRW4_klein„Auf einer Regionalkonferenz tarifbeschäftigter Lehrer/innen vom Niederrhein vom 28. Mai 2009 wurde die unten stehende Resolution verabschiedet. Sie wird in Ihrem Anliegen in vollem Umfang von SchaLL unterstützt.

Sie soll an der Basis, in den Schulen, auf PVs und anderswo helfen, die tarifbeschäftigten Lehrer für die formulierten Anliegen zu solidarisieren und die Gewerkschaften und Verbände für  diese Anliegen der tarifbeschäftigten Lehrer/innen stärker sensibilisieren.


Die Arbeitgeber sind die letzte Stoßrichtung.“

 
Die Regionalkonferenz fordert ein Gesamt-Gleichstellungskonzept
 
für die Tarifbeschäftigten über den Tag hinaus:
 
 
  • Die Regionalkonferenz (Rk) unterstützt die bisherigen Überlegungen innerhalb der GEW, die Eingruppierung der tarifbeschäftigten Lehrer/innen aller Schulformen und Schulstufen nach EG 14 anzustreben.
 
  • Daraus resultiert für die Rk allerdings, dass die sich bisher schon in dieser oder einer höheren Entgeltgruppe befindlichen Lehrer/innen zusätzlich eine Entgeltgruppe höher eingruppiert werden.
 
  • Mindestens eine zusätzliche Entgeltgruppe EG 16 ist zu schaffen. Die Begründung dieser Positionen liegt für die Rk in einem ersten Nachteilsausgleich, der den Tarifbeschäftigten gegenüber den netto deutlich mehr verdienenden beamteten Kolleginnen und Kollegen zusteht.
 
  • Für die Altbeschäftigten möchte die Rk darüber hinaus nicht aus dem Blick verlieren, dass es für sie noch einen zusätzlichen Nachteilsausgleich geben muss. Aufgrund der Nähe zur Verrentung sieht die Rk für diese Beschäftigtengruppe einen dringenden und vorrangigen Handlungsbedarf, bevor es zu spät ist. Die Begründung liegt in der Jahre und Jahrzehnte lang erduldeten Benachteiligung gegenüber den netto deutlich mehr verdienenden beamteten Kollegen. Im Rahmen der Entgeltordnungsverhandlungen kann hierfür über die Einführung einer zusätzlichen Entwicklungsstufe in den jeweiligen Entgeltgruppen für Altbeschäftigte nachgedacht werden. Im Rahmen der Tarifverhandlungen legt die Rk den gewerkschaftlichen Unterhändlern ansonsten nahe, dem Arbeitgeber die Übernahme des Arbeitnehmeranteils der Sozialabgaben abzuverlangen, wie er es ganz selbstverständlich gegenüber seinen Beamten tut.
 
 
Ergänzende Gleichstellungsforderungen für kommende Tarifverhandlungen sind für die Rk:
  • Verbesserung beim Entgelt und der Sicherung des Arbeitsplatzes im Krankheitsfall (z.B 26-Wochen Entgeltfortzahlung)
  • Fortführung der Altersteilzeit zu bisherigen Konditionen
  • Verbesserung in der Altersversorgung
  • Verbesserung in der Zusatzversorgung (BGH-Auftrag erfüllen)
  • 13. Monatsgehalt als ungekürzte Zuwendung für jede EG
  • Gehaltszahlung am Monatsersten wie für Beamte
 
 
Ablösung lehrerspezifischer Sonderregelungen
  • in der Arbeitszeit (tariflich geregelte Arbeitszeit)‏
  • Zulagen für höherwertige Tätigkeiten( auch für vorübergehende Tätigkeiten).
  • Fortführung des Bewährungsaufstiegs (analog TVÖD 2008)
 
 
 
 
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