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Schutzgemeinschaft angestellter
Lehrerinnen und Lehrer (SchaLL)
feiert 10-jähriges Jubiläum
Kritik an Rot/Grüner Landesregierung
Erstmalig Forderung nach öffentlichen
Tarifverhandlungen aufgestellt
Die Schutzgemeinschaft angestellter
Lehrerinnen und Lehrer (SchaLL-NRW) wurde am 8.Juni 2001 im Kolpinghaus in Paderborn gegründet.
Der mittlerweile landesweit bekannte und anerkannte Lehrerverband feiert daher
sein 10-Jähriges Bestehen am Samstag in seiner Geburtsstätte im Kolpinghotel
Asphetera in Paderborn.
„Schall ist nach wie vor die
Interessenvertretung für angestellte Lehrkräfte in ganz NRW. Wir werden nicht
eher Ruhe geben, bis unsere Forderung nach Gleichem Lohn für gleiche Arbeit
erfüllt ist“, so der Landesvorsitzende von SchaLL, H.-W. Müller. SchaLL will
auch weiterhin der Stachel im Fleisch der anderen Lehrerverbände sein und
ausschließlich sowie kompromisslos die Interessen der 38.000 tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer in
NRW vertreten.
Schall zeigt sich enttäuscht von der
rotgrünen Landesregierung. Außer warmen Worten und Absichtserklärungen sei
bisher nichts für die angestellten Lehrer unternommen worden.
„ Wir fordern die Ministerpräsidentin Kraft
auf, endlich für Gerechtigkeit in den Lehrerzimmern in NRW zu sorgen und den
angestellten Lehrerinnen und Lehrern ihre Würde zurückzugeben. Es muss Schluss
sein mit der unerträglichen Lohndiskriminierung, die sich auch im Alter auf die
Rente auswirkt“, so Rainer Lummer, Landesvorstandsmitglied und Gründungsmitglied
von SchaLL.
Wir erwarten von der Landesregierung mehr
Problemlösungskompetenz..SchaLL fordert die Landesregierung auf, die
Altersteilzeit für angestellte Lehrer zu verlängern (für die Beamten ist dies
schon geschehen) und die Landesverfassung endlich einzuhalten, in der Gleicher
Lohn für gleiche Arbeit garantiert wird.
Darüber hinaus fordert SchaLL erstmalig die
TDL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) und die Gewerkschaften (Verdi, GEW,
DBB) auf, ihre Tarifverhandlungen öffentlich
zu führen.
Es sei nicht weiter hinzunehmen, dass
Tarifverhandlungen, geradezu vordemokratisch, hinter verschlossenen Türen als
Geheimverhandlungen geführt und die Betroffenen im Nachhinein auf
Interpretationen des angeblich Verhandelten verwiesen werden. Die Betroffenen
wollen transparente Strukturen während der Verhandlungen.
„Was bei der Schlichtung zu Stuttgart 21
und zuletzt bei der Ethikkommission zum Atomausstieg möglich war (öffentliche
Erörterung) sollte auch für Tarifverhandlungen „State of the Art“ sein“, so
Rainer Lummer, Landesvorstandsmitglied von SchaLL.
Presseerklärung als pdf
Hier nun einige Bilder vom 10-jährigen SchaLL-Jubiläum am 21.5.2011 in Paderborn:
Begrüßungsrede von Heinz Werner Müller (SchaLL-Vorsitzender)
Durch die Jubiläumsveranstaltung führte unser Moderatorenteam Roawitha Köllner und Jürgen Dolata
Grußwort von Martin Pantke (stellvertretender Bürgermeister von Paderborn) mit Überreichung eines SchaLL-T-Shirts
Grußwort von Gunhild Böth (eine der stellvertetenden LandtagsvizepräsidentInnen,Die Linke), hier im intensiven Gespräch
Für die Lachmuskeln war das Kabarett "Hitzefrei" zuständig(Bild folgt noch)
Zwischendurch waren immer wieder musikalische Highlights vom Musikduo "Er-Ich" zu hören.
Festrede von Rainer Lummer ( Gründungs- und Vorstandsmitglied sowie Pressesprecher von SchaLL-NRW) mit Überreichung des SchaLL-Award2011 an ihn durch Willi Knoop
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